PELVICFIT-Rehabilitation

 

PELVICFIT ist ein multimodales Therapiekonzept, das unter fachurologischer ärztlicher Leitung ausgeführt wird. Es unterscheidet sich völlig von anderen Verfahren wie Physiotherapie, Osteopathie, Eutonie etc.. Insbesondere aufgrund der kontrollierten Anwendung kann PELVICFIT nicht von unerwünschten Wirkungen auf die Beckenboden-Muskulatur und Verschlechterung der Blasenentleerung gefolgt sein. Je nachdem, welche Module gewählt und kombiniert werden, können damit folgende Erkrankungen rasch und effizient behandelt werden:
•   Kindliches Einnässen
•   Wiederkehrende Harnwegsinfekte bei Kindern und Erwachsenen
•   Chronisches Beckenschmerzsyndrom / chronic pelvic pain
•   Überaktive Blase und Dranginkontinenz
•   Belastungs-Harninkontinenz, auch direkt nach Entbindung
•   Harninkontinenz nach Operationen an Prostata, Gebärmutter und Enddarm
•   Störungen der Sexualfunktion bei Mann und Frau
•   Neurogene Blasenfunktionsstörung bei neurologischen Erkrankungen
     (Querschnittverletzung, Multiple Sklerose, Parkinson, Alzheimer, Demenz)
 


 

Darüberhinaus lassen sich folgende Erkrankungen erfolgreich vorbeugen:

•   Harninkontinenz nach Prostatektomie durch präoperatives Beckenbodentraining
•   Harninkontinenz nach Entbindung durch Training in der Schwangerschaft

•   Arbeits-Überlastung und Dysfunktionale Stress-Bewältigung mit letztlich Psychischer Beeinträchtigung,
    die oftmals mit Funktionsstörungen der Beckenboden-Funktion einhergehen und sich gegenseitig
    aufrechterhalten (Burn Out Syndrom, "Manager-Krankheit", Depression und Angsterkrankung)  
 


 

Folgende Module stehen zur Verfügung:

•  Ärztliche Beckenboden-Schulung mit manueller Anleitung und
    sonographischer Kontrolle des Schließmuskels
•  Extracorporale Magnetstuhl-Stimulation zur Kräftigung oder Relaxierung der Beckenbodenmuskulatur
•  Elektromyographisch-kontrolliertes Training zur Kräftigung oder Relaxierung der
    Beckenbodenmuskulatur
•  Freies Körpertraining zur Kräftigung oder Relaxierung der Beckenbodenmuskulatur in
    Kombination mit Atemtherapie
•  Medizinische Massage zur Lockerung der hypertonen Muskulatur und zur
    Behandlung von schmerzhaften Triggerpunkten
•  Psychosomatische urologische Grundversorgung
•  Ärztliche Psychotherapie