Kochen gegen Krebs

"Eure Nahrungsmittel sollen Eure Heilmittel sein."
Hippokrates von Kos

 

Bei allen urologischen Tumoren (Prostata, Blase, Niere, Hoden) und bei allen gynäkologischen Tumoren (Brust, Gebärmutter, Eierstock, Genitale) ist Ihnen die gut miteinander abgestimmte Ergänzung der primären schulmedizinischen Therapie durch die Integrative Onkologie / Komplementärmedizin verfügbar.

Das Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York und das University of Texas MD Anderson Cancer Center haben erfolgreich vorgemacht, daß Akupunktur, körperliche Aktivität, Achtsamkeits-basierte Streß-Reduktion und vor allem die richtige Ernährung das Immunsystem und die Selbstheilungskräfte aktivieren.

Auch die Nebenwirkungen von Strahlen- und Chemotherapie wie Übelkeit, Schmerzen und Fatigue-Syndrom sind dadurch zu lindern, Beschwerden-bedingte Therapie-Abbrüche oder Dosis-Reduktionen zu verhindern.

Insbesondere Patienten mit Prostata-Tumoren niedrigen Risikos, die nicht von einer Operation profitieren würden sondern umsonst unter den Nebenwirkungen leiden müssten, können mit der richtigen Ernährung aktiv viel für einen günstigen Verlauf ihrer Erkrankung tun, können ihren PSA-Wert positiv beeinflussen.

Tatsächlich ist mit adäquater Ernährung und spezieller Lebensführung sogar die aktive Vorbeugung davor möglich, daß am besten erst gar kein Tumor entsteht. Allerdings ist z.B. der persönliche Bedarf der für die Gesunderhaltung so wichtigen Spurenelemente sehr verschieden, so kann dieser etwa durch indviduelle und genetische Gegebenheiten, durch Medikation sowie durch physische oder psychische Belastung erhöht sein. Ebenso arbeitet der Stoffwechsel individuell sehr verschieden und kann also nur durch die richtigen Maßnahmen in die Balance gebracht werden.   

Entsprechend ist - wie die „targeted therapy“ bei der medikamentösen Therapie von Tumorerkrankungen - inzwischen auch bei der Ernährung die sogenannte "personalisierten Medizin" wegweisend. D.h. die genetische Ausstattung und Veranlagung des Einzelnen sollen berücksichtigt werden, für jeden Patienten sollen individuell maßgeschneiderte Empfehlungen erarbeitet werden.  

Wir wissen heute, daß Patienten mit Übergewicht bei Tumorerkennung oder deutlicher Gewichtszunahme nach erfolgter Therapie ein höheres Risiko für ein Fortschreiten der Erkrankung aufweisen. 
Wir wissen heute, daß ein Tumor für sein Wachstum Zucker und Cholesterin benötigt, daß das Verhältnis zwischen ungesättigten und gesättigten Fettsäuren ganz wichtig ist, daß das Verhältnis des in den Fettzellen gebildeten Leptins und Adiponektins stimmen sollte. Wir wissen heute, daß sekundären Pflanzenstoffen und auch der Zubereitungsart des Essens eine vorbeugende und therapeutische Wirkung zukommt.

Aufgrund wissenschaftlicher Studien wissen wir heute sehr gut, warum die „Krebskuren“ nach Breuss, Gerson und Budwig sowie in Form strenger Rohkost-Diät, Makrobiotik oder ketogener Diät sich nicht bewährt haben, warum der Weg ein anderer ist.

Mit fundiertem ärztlichem Wissen und Kenntnis evidenzbasierter Komplementärmedizin erhalten Sie von Frau Dr. Hohenfellner und ihrem Team viel Information und praktische Anleitung, welche Ernährung für Sie individuell und krankheitsspezifisch vorteilhaft ist.

Sie lernen in einfacher und übersichtlicher Form, wie Sie Ihre Gesundheit selbst unterstützen können, wie Sie Ihre Einkäufe gut planen können, wie Sie was optimal zubereiten –

Wir kochen mit Ihnen zusammen!

Jeden 1. Samstag im Monat und auch nach besonderer Absprache.